Aktuell

16. November 2017 – 19. November 2017: Vienna table trip Filmeinsatz
Suikerzoet Filmfestival – Schiedam – Niederlande
01. November 2017 – 30. November 2017: back track Filmeinsatz
St. Lawrence International Film Festival – SLIFF Online – USA
03. Oktober 2017 – 28. Januar 2018: Memory Palace
Gestaltung der Medienstallation "Memory Palace" für die Ausstellung "ANALOG_DIGITAL. Media (Ex)changes" im METRO Kinokulturhaus, Wien (3.10.2017 bis 28.1.2018).
03. Oktober 2017 – 28. Januar 2018: Side by Side Ausstellung
Konzeption der Medienstallation "Side by Side" für die Ausstellung "ANALOG_DIGITAL. Media (Ex)changes" im METRO Kinokulturhaus, Wien (3.10.2017 bis 28.1.2018).
01. Dezember 2016 – 30. November 2017: Die Zukunft der Leitwarte
Die Abteilung "Art & Science" an der Universität für angewandte Kunst führt das dritte Jahr des Forschungsprojekts "Die Zukunft der Leitwarte" durch – mit dem Fokus auf "Erforschung und Erstellung prototypischer Applikationen für einen interaktiven Kontrollraum".

Ausstellung und Retrospektive "analog_digital – Die Dichotomie des Kinos", 2017

Das Kino erschien seinen ersten Betrachtern wie pure Magie, doch im Unterschied zur Zauberei hat es seine Tricks von Anfang an verraten: Der Film "Die ideale Filmerzeugung" (1914, Kamera und Animation: Ludwig Schaschek) war einer der ersten, der dem Publikum den erstaunlichen Produktionsprozess der neuesten Virtual Reality – damals noch "Lichtbilder" – näherbrachte. Filmemacher wussten schon zu Beginn, dass in einem Medium, welches die Identifikation des Publikums mit den Figuren auf der Leinwand durch einander abwechselnde objektive und subjektive Aufnahmen erzeugt, die ehrliche Antwort auf die Frage "Wer bin ich?" nur in der Machart oder der Materialität des Films selbst liegen kann. Erstere ist hauptsächlich die Domäne des Langfilms mit zahlreichen Werken zum Thema Realität/Simulation, wie etwa Kathryn Bigelows "Strange Days" (1995) oder "Her" von Spike Jonze (2013), während es eher Kurzfilme sind, die sich mit der Materialität des analogen und später digitalen Kinos beschäftigen, wie "Optical Sound" von Elke Groen und Christian Neubacher (2014) oder die Arbeiten von Siegfried A. Fruhauf, beispielsweise "Structural Filmwaste. Dissolution 1" (2003) oder "Vintage Print" (2015). Die Dichotomie des Kinos: einerseits eine allmächtige, gottgleiche, unsichtbare Kraft, die als Supercomputer oder Matrix das ganze Universum beherrschen kann, andererseits verletzlich durch zerkratztes Material, instabile Chemie oder verschwindende Daten – ohne archivarisches Zutun dem sicheren Untergang geweiht.

Das Filmarchiv Austria zeigt anlässlich der neuen Ausstellung "Analog_Digital. Media (Ex)Changes" in einer von Virgil Widrich kuratierten Retrospektive einen faszinierenden Querschnitt durch das nationale und internationale analog/digitale Kino.

Die Nacht der 1000 Stunden, 2016

Lux/A/NL 2016, Spielfilm, DCP, 1:2,39, Dolby Digital
Länge: 92 min.

Als der aufstrebende Philip von seinem Vater die Geschäfte der Familienfirma übernimmt, wird er mit dem seltsamen Erscheinen seiner verstorbenen Vorfahren konfrontiert. In einer langen Nacht deckt Philip nach einem Mord, einer verbotenen Liebesgeschichte und einem Spiel mit falschen Identitäten ein streng gehütetes Familiengeheimnis auf.

Gewinner des "Flash Forward Audience Award" beim Busan International Film Festival 2016!

Trailer: deutsche Version und internationale Fassung.

Vienna table trip, 2016

A 2016, Kurzfilm, Werbung, DCP, 1:1,78, Dolby SR
Länge: 1 min. 22 sek.

"Ein Mikrokosmos von Wien ist der Caféhaustisch, denn im Grunde braucht man das Caféhaus gar nicht verlassen, um einmal durch ganz Wien zu reisen. Aus diesem Gedanken entstand schließlich die Idee einer Miniaturreise durch die Stadt, inszeniert mit Untertassen, Tassen, Tellern, Messern, Gabeln und Souvenirs – garniert mit einprojizierten Erinnerungen und den vielen Vor-, Haupt- und Nachspeisen, die man hier so oft findet." (Virgil Widrich)

Ausgezeichnet mit 21 internationalen Preisen bzw. lobenden Erwähnungen!

Link zum Film und Making of...

back track, 2015

A 2015, Kurzfilm, 3D DCP, schwarz/weiß, 1:2,39
Länge: 7 min.

Virgil Widrichs Kurzfilm ist ein 7-minütiger 3D-remix von Spielfilmen aus den 1950ern und 60ern, die auf Glasscheiben projiziert und in 3D abfotografiert wurden. Uraufführung bei den 61. Internationalen Kurzfilmtagen in Oberhausen. Weitere Festivals: Diagonale, Zagreb Animafest, Karlovy Vary, Vila do Conde, Wroslaw, Bristol, Sevilla, Cambridge, Mailand und Wiesbaden. Gewinner von 8 internationalen Filmpreisen!

Link zu Making of, download Pressematerial

"'back track' präsentiert sich als weiteres Bravourstück eines der erfindungsreichsten Filmemachers Österreichs, dessen vertrackte Einfälle immer wieder größtes Vergnügen zu bereiten verstehen."
Peter Tscherkassky



checkpointmedia GmbH – Multimediaproduktionen

2001 entschloss sich ein seit Jahren tätiges Netzwerk von Multimediaunternehmern zur gemeinsamen Gründung der checkpointmedia. Im Herbst desselben Jahres bezog die neue Firma ihr Büro im Haus der Musik, 1010 Wien.
Als einer der erfolgreichsten Vertreter der "Creative Industries Vienna/Austria" agiert checkpointmedia als konzeptive Schnittstelle zwischen Kunst/Kultur und Wirtschaft. Das Unternehmen besteht heute neben den drei Gründern und Geschäftsführern Stefan Reiter, Stefan Unger und Virgil Widrich aus einem umfassenden Netzwerk an Projektpartnern. Seit 2015 firmiert das Unternehmen als checkpointmedia GmbH und hat seinen Sitz in der Seilerstätte 13, 1010 Wien.

Fast Film, 2003

A/Lux 2003, Kurzfilm, 35 mm, 1:1,66, Dolby SRD
Länge: 14 min.

"Fast Film" ist eine Verfolgungsjagd durch Filmverfolgungsjagden, umgesetzt mit ausgedruckten und papieranimierten Found Footage Einzelbildern von Verfolgungsjagdszenen. Ausgezeichnet mit 36 internationalen Filmpreisen.
Link zu den Pressefotos
YouTube: making of Fast Film
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Copy Shop, 2001

A 2001, Kurzfilm, 35 mm, 1:1,66, Dolby SR
Länge: 12 min.

Die Geschichte eines Mannes, der sich so lange verdoppelt, bis die ganze Welt nur mehr aus ihm besteht. Ausgezeichnet mit 37 internationalen Filmpreisen und nominiert für den Oscar 2001 als bester Kurzfilm.
Youtube: film und making of
Link zur Filmwebsite

"A dazzling nightmare" - The Guardian, London