Publikation, 2016

"Bei den Fischottern in der Ebene und auf den Bergen" von Hans Widrich

Hans Widrich (geboren 1936) führt in seinen "biographischen Fragmenten für den Haus und Dorfgebrauch" durch die Landschaften seiner Kindheit und Jugend sowie durch aufregende Zeiten als Pressesprecher des Erzbischofs sowie der Salzburger Festspiele.
Publikation, 2012

Hundert Jahre Kupelwieser auf dem Mönchsberg

"Eine kleine Haus- und Familiengeschichte" von Hans Widrich, herausgegeben von Virgil Widrich
Publikation, 2011

An envelope for arts, sciences, politics and us

Mixing realities and mediating myths & methods
Herausgeber: Valerie Deifel, Bernd Kräftner, Virgil Widrich

Sealed in the book/envelope are a variety of thoughts, images, considerations, and theoretical references about the immediate and broader context of establishing an Art & Science class at the University of Applied Arts Vienna. Two main sources of material are combined: first, contributions that document the development of the department; and second, contributions by invited guests and interesting positions that refer to a wider art/science field. The compiled materials reflect upon experimental investigations into the reality of production of systems, discourses, and institutional structures. The book contributes to the questions of how artistic and scientific methods and practices relate to each other, and how these relations can be enriched and transformed.
Abstract by Valerie Deifel
Publikation, checkpointmedia, 2011

Inszenierung und neue Medien – 10 Jahre checkpointmedia: Konzepte, Wege, Visionen

Seit 2001 produziert die checkpointmedia AG mit Sitz in Wien multimediale Gesamtkunstwerke für Ausstellungen, Museen, Besucherzentren und Organisationen. Neben einem Überblick über die Projekte der letzten zehn Jahre bietet das Buch "Inszenierung und neue Medien - 10 Jahre checkpointmedia: Konzepte, Wege, Visionen" Essays von führenden Akteuren der Gegenwart zum aktuellen Diskurs im Bereich von Medien, Erlebniswelten, Kommunikation und Internet. Die Beiträge der Experten sind sieben Kapiteln zugeordnet und werden mit Projekten von checkpointmedia illustriert. Das Buch erläutert die unterschiedlichen Aspekte der Arbeit, von Research, künstlerischer Auseinandersetzung, Storytelling, Vermittlung über Design, Architektur, Integration neuer Technologien wie Websites und Content-Management-Systeme bis zu Identität, Kultur, Kommunikation und Realisation, die untrennbar miteinander verbunden sind.
Erschienen im Springer-Verlag Wien/New York.
Publikation, Universität für angewandte Kunst, 2009

Katalog "Alias in Wonderland"

Ausstellung der Abteilung Digitale Kunst/Universität für angewandte Kunst Wien,
25. Juni bis 12. Juli 2009, Freiraum/quartier21, Museumsplatz 1, 1070 Wien

Text zur Ausstellung von Univ.-Prof. Virgil Widrich und Dipl. Ing. Arch. Nicolaj Kirisits:
Die Konstruktion der Wirklichkeit erfolgt über Verweise und Abbilder. Im digitalen Zeitalter ist die Anzahl der Abbilder exponentiell gewachsen. Im Computer nennt man einen Verweis "Alias". Das Alias wurde erfunden, um Speicherplatz effizienter nutzen zu können. Das Alias ist in seiner Größe eingeschränkt, erzeugt jedoch bereits eine Idee des Originals, auf das es verweist. Das Alias im Computer ist ein Hinweisschild auf eine größere Datei und Referenz auf das anderswo Vorhandene. Ein Alias ist auch eine Art "Schlüssel", ein "rabbit hole" zur Erinnerung. 
In der Ökonomie der Aufmerksamkeit kann das Alias auch als Währung begriffen werden. Je häufiger eine Wissenschaftlerin/ein Wissenschaftler zitiert, eine Künstlerin/ein Künstler rezipiert oder ein Star kommentiert wird, desto höher der gesellschaftliche und monetäre Wert. Gleichzeitig stellt das Alias auch eine Reduktion des Originals dar, wobei sich Bilder besser reduzieren lassen als künstlerische Formate wie Theater, Performance oder interaktive Kunst. Künstlerische Formate, die die Reduktion nicht als Qualität nutzen können, sind im Verlorenen. Im Gegensatz dazu kommen banale Interventionen, deren reduzierte Abbilder Aufmerksamkeit erregen und sich als Alias leicht digital verbreiten lassen, zu ungeahntem Erfolg. 
Wie alles, entsteht auch die Kunst im Kopf der Rezipientin/des Rezipienten. Selbst das Original ist somit als Verweis auf diesen eigentlichen Ort, an dem Wirklichkeit entsteht, zu verstehen.
Das Konzept der Ausstellung "Alias in Wonderland" ermöglicht es, die Vielfältigkeit der Klasse "Digitale Kunst" und deren Arbeiten in einer Ausstellung gleichzeitig und kompakt zu repräsentieren. Für jedes "Original" wurde ein Alias geschaffen, wobei gelegentlich auch das Alias selbst das Original sein kann. Das vorgegebene Format für diese Ausstellung ist ein Bereich von 30 mal 30 mal 30cm und befindet sich auf einem fahrbaren Sockel. Jedes Alias kann von BesucherInnen im Wonderland verschoben werden. Zwei Andockstationen lösen dem Werk zugeordnete und weiterführende Informationen und Medieninhalte aus. Die Originale befinden sich anderswo.