"Circuit Training", 2017, Grafik Design: Matilde Igual Capdevila
"Circuit Training", 2017, Grafik Design: Matilde Igual Capdevila
"Circuit Training", Modell, 2017, Foto: Virgil Widrich
"Circuit Training", Modell, 2017, Foto: Virgil Widrich
"Circuit Training", Modell, 2017, Foto: Virgil Widrich
"Circuit Training", Modell, 2017, Foto: Virgil Widrich
"Circuit Training", 2017, Grafik Design: Matilde Igual Capdevila

Circuit Training

Ein Streifzug in die Welt des Large Hadron Collider
Eine Ausstellung der Universität für angewandte Kunst Wien (Art & Science und Ortsbezogene Kunst) in Kooperation mit CERN (art@CMS und HEPHY – Institute of High Energy Physics).

Vermutlich ist Ihnen 'Zirkeltraining' ein Begriff. Es handelt sich dabei um ein Trainingsprogramm mit einer Reihe von Übungen, die jeden Teil unseres Körpers beanspruchen. Ist eine Runde abgeschlossen, beginnen wir wieder mit der ersten Übung – wir tun das entweder aufgrund von leisem Zwang oder (freiem) Willen. Um die fundamentale Struktur des Universums zu untersuchen, haben Physiker ein anspruchsvolles Zirkeltraining für die grundlegenden Bestandteile der Materie entwickelt: Teilchenbeschleuniger treiben Partikel zu hohen Energien an, um sie dann zum Kollidieren zu bringen. Detektoren beobachten die Resultate dieser Kollisionen und zeichnen sie auf. Wir vermuten, dass die Partikel den Anweisungen der Physiker mit einer überraschenden Mischung aus Gehorsam und freiem Willen begegnen...
In Kooperation mit art@CMS und HEPHY (Institut für Hochenergiephysik) haben Studentinnen und Studenten der Klassen Art & Science und Ortsbezogene Kunst zahlreiche Facetten, die eine große und multinationale Institution wie CERN (Europäische Organisation für Kernforschung) ausmachen, erforscht. Die Untersuchungen beschäftigen sich mit dem Large Hadron Collider und politischen und ökonomischen Einflüssen, mit der Teilchenbeschleunigung und bürokratischen Fragen, mit dem Big Bang und Verschwörungstheorien. Während wir CERN durchstreiften und selbst zu Detektoren wurden, drängten sich weitere Fragen in den Vordergrund: Wie lassen sich derartige Experimente und die dabei erzeugten Bilder jenseits von Bildschirmen und Visualität in unterschiedliche Medien und Realitäten, in denen wir leben, transformieren? Wie lassen sich künstlerische Strategien in Bezug auf die größte Kamera und das größte Mikroskop auf unserem Planeten entwickeln?
Die Resultate dieser Beschäftigung werden in einer Gruppenausstellung in das weisse haus präsentiert.
Eröffnung: 6. Juni 2017, 19:00
Ausstellung: 7. – 17. Juni 2017, Dienstag bis Freitag 13:00–19:00, Samstag 12:00–17:00, sowie nach Terminvereinbarung
Begleitprogramm: 9. Juni 2017
 
das weisse haus, Hegelgasse 14, 1010 Wien

Mit Arbeiten von Francesca Aldegani, Golnaz Bashiri, Rosie Benn-Squire, Daniela Brill, Andreas Budak, Nora Drumeva, Cansu Ergün, Johanna Folkmann, Athanasios Gramosis, Lukas Gritzner, Natalia Gurova, Rafael Lippuner, Júlia Mag, Marko Markovic, Benedikt Meixl, Frederique Neuts Leroy, Lala Nomada, Marina Rebhandl, Carmiña Tarilonte Rodríguez, Denise Schellmann, Andrea Vezga

Konzept und Entwicklung: Brishty Alam, Valerie Deifel, Katrin Hornek, Matilde Igual Capdevila, Bernd Kräftner, Paul Petritsch, Karl Salzmann, Virgil Widrich

In Kooperation mit: Brigitte De Monte, Marko Dragicevic, Helmut Eberl, Michael Hoch, Josef Pradler, Jochen Schieck, Christoph Schwanda, Wolfgang Waltenberger

Ereignisse

06. Juni 2017 – 17. Juni 2017
Am 6.6.2017 Eröffnung der Ausstellung "Circuit Training – Ein Streifzug in die Welt des Large Hadron Collider" in das weisse Haus Wien, welche in Zusammenarbeit Studierender von Art & Science und Ortsbezogene Kunst an der Universtität für angewandte Kunst in Kooperation mit CERN (art@CMS und HEPHY – Institute of High Energy Physics) entstand. Konzept und Entwicklung: Brishty Alam, Valerie Deifel, Katrin Hornek, Matilde Igual Capdevila, Bernd Kräftner, Paul Petritsch, Karl Salzmann, Virgil Widrich.