Virgil Widrich
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„tx-reverse“, Standbild, 2019
„tx-reverse“, Standbild, 2019
„tx-reverse 360°“ im PanormaLab des ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe.
„tx-reverse 360°“ im PanormaLab des ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe.
Virgil Widrich, Martin Reinhart und Siegfried Friedrich im PanormaLab des ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe bei „tx-reverse 360°“, Oktober 2018
Virgil Widrich, Martin Reinhart und Siegfried Friedrich im PanormaLab des ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe bei „tx-reverse 360°“, Oktober 2018
„tx-reverse“, Standbild, 2019
„tx-reverse“, Standbild, 2019
„tx-reverse“, Standbild, 2019
„tx-reverse“, Standbild, 2019
Dreharbeiten zu „tx-reverse“ im Kino Babylon Berlin, 12. Juli 2018. Foto: Alexander Grennigloh
Dreharbeiten zu „tx-reverse“ im Kino Babylon Berlin, 12. Juli 2018. Foto: Alexander Grennigloh
Dreharbeiten zu „tx-reverse“ im Kino Babylon Berlin, 12. Juli 2018. Foto: Alexander Grennigloh
Dreharbeiten zu „tx-reverse“ im Kino Babylon Berlin, 12. Juli 2018. Foto: Alexander Grennigloh
Dreharbeiten zu „tx-reverse“ im Kino Babylon Berlin, 12. Juli 2018. Foto: Alexander Grennigloh
Dreharbeiten zu „tx-reverse“ im Kino Babylon Berlin, 12. Juli 2018. Foto: Alexander Grennigloh
Virgil Widrich und Martin Reinhart bei den Dreharbeiten zu „tx-reverse“ im Kino Babylon Berlin, 12. Juli 2018. Foto: Alexander Grennigloh
Virgil Widrich und Martin Reinhart bei den Dreharbeiten zu „tx-reverse“ im Kino Babylon Berlin, 12. Juli 2018. Foto: Alexander Grennigloh
Virgil Widrich und Martin Putz bei den Dreharbeiten zu „tx-reverse“ im Kino Babylon Berlin, 12. Juli 2018. Foto: Alexander Grennigloh
Virgil Widrich und Martin Putz bei den Dreharbeiten zu „tx-reverse“ im Kino Babylon Berlin, 12. Juli 2018. Foto: Alexander Grennigloh
Dreharbeiten zu „tx-reverse“ im Kino Babylon Berlin, 12. Juli 2018. Foto: Alexander Grennigloh
Dreharbeiten zu „tx-reverse“ im Kino Babylon Berlin, 12. Juli 2018. Foto: Alexander Grennigloh
Virgil Widrich und Martin Reinhart bei den Dreharbeiten zu „tx-reverse“ im Kino Babylon Berlin, 12. Juli 2018.
Virgil Widrich und Martin Reinhart bei den Dreharbeiten zu „tx-reverse“ im Kino Babylon Berlin, 12. Juli 2018.
Poster für die Rauminstallation „tx-reverse 360°“ im PanormaLab des ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe, Oktober 2018
Poster für die Rauminstallation „tx-reverse 360°“ im PanormaLab des ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe, Oktober 2018
Poster für den Kurzfilm „tx-reverse“, Grafik: Virgil Widrich, Jänner 2019
Poster für den Kurzfilm „tx-reverse“, Grafik: Virgil Widrich, Jänner 2019

tx-reverse

Ein Raum-Zeit-Schnitt durch das Kino. 20 Jahre nachdem Martin Reinhart und Virgil Widrich diese Filmtechnik erstmals in einem Kurzfilm einsetzten („tx-transform“, 1998), beschäftigen sie sich erneut mit der Frage, welche bisher ungesehene Welt bei der Vertauschung von Raum und Zeit entsteht, passenderweise gleich in einem Kino und in vollen 360°. Gewinner von 39 internationalen Filmpreisen!

Jahr
2019
Art
Film · Forschung
Filmeinsätze
202
Auszeichnungen
★ 39

Ein Raum-Zeit-Schnitt durch das Kino.
A/D 2018, Kurzfilm, DCP, Farbe, 1:2,39 / „tx-reverse 360°“: A/D 2019, Rauminstallation in 360°, 10K
Länge: 5 min.

Link zum trailer.

Was ist hinter der Kinoleinwand? Es verwundert nicht, dass Kino-im-Kino-Szenen oft in Horrorfilmen verwendet werden. Denn sie irritieren und beunruhigen, indem sie uns – die unbeweglichen, im gemütlichen Dunkel versteckten Betrachter – an unsere eigene fragwürdige Position erinnern. Was, wenn die Kräfte der unbegrenzten Vorstellungskraft durch die Leinwand hindurch in unsere Realität eindringen? Was, wenn der Zuschauerraum sich auflöst und mit ihm die vertrauten Regeln des Kinos selbst? Auf bisher nie gezeigte Weise zeigt „tx-reverse“ diese Kollision von Realität und Kino und zieht seine Zuseher in einen Strudel, in dem die gewohnte Ordnung von Raum und Zeit außer Kraft gesetzt zu sein scheint.
Bereits in den 1990er Jahren erfand Martin Reinhart eine Filmtechnik namens „tx-transform“, welche die Zeit (t)- und die Raumachse (x) im Film miteinander vertauscht. Normalerweise bildet jeder einzelne Filmkader den ganzen Raum, aber nur einen kurzen Moment der Zeit (1/24 Sekunde) ab. Bei tx-transformierten Filmen ist es jedoch genau umgekehrt: Jeder Filmkader zeigt die gesamte Zeit, aber nur einen winzigen Teil des Raumes – bei Schnitten entlang der horizontalen Raumachse wird so der linke Teil des Bildes zum „Vorher“, der rechte Teil zum „Nachher“.
20 Jahre nachdem Martin Reinhart und Virgil Widrich diese Filmtechnik erstmals in einem Kurzfilm einsetzten („tx-transform“, 1998), beschäftigen sie sich erneut mit der Frage, welche bisher ungesehene Welt bei der Vertauschung von Raum und Zeit entsteht, passenderweise gleich in einem Kino und in vollen 360°: Im Babylon Kino in Berlin filmten sie mit der OmniCam-360 an die 135 DarstellerInnen und berechneten aus diesem Material die Installation „tx-reverse 360°“ für das ZKM.

Gewinner von 39 internationalen Filmpreisen!

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