Mitglied, Universität für angewandte Kunst, 2017

Universität für angewandte Kunst Wien

Dritte Periode als Vorstand des Instituts für Bildende und Mediale Kunst an der Universität für angewandte Kunst Wien bis 31.10.2019. Stellvertreterin ist Ruth Schnell.
Ausstellung, Universität für angewandte Kunst, 2017

Circuit Training

Ein Streifzug in die Welt des Large Hadron Collider
Eine Ausstellung der Universität für angewandte Kunst Wien (Art & Science und Ortsbezogene Kunst) in Kooperation mit CERN (art@CMS und HEPHY – Institute of High Energy Physics).

Vermutlich ist Ihnen 'Zirkeltraining' ein Begriff. Es handelt sich dabei um ein Trainingsprogramm mit einer Reihe von Übungen, die jeden Teil unseres Körpers beanspruchen. Ist eine Runde abgeschlossen, beginnen wir wieder mit der ersten Übung – wir tun das entweder aufgrund von leisem Zwang oder (freiem) Willen. Um die fundamentale Struktur des Universums zu untersuchen, haben Physiker ein anspruchsvolles Zirkeltraining für die grundlegenden Bestandteile der Materie entwickelt: Teilchenbeschleuniger treiben Partikel zu hohen Energien an, um sie dann zum Kollidieren zu bringen. Detektoren beobachten die Resultate dieser Kollisionen und zeichnen sie auf. Wir vermuten, dass die Partikel den Anweisungen der Physiker mit einer überraschenden Mischung aus Gehorsam und freiem Willen begegnen...
In Kooperation mit art@CMS und HEPHY (Institut für Hochenergiephysik) haben Studentinnen und Studenten der Klassen Art & Science und Ortsbezogene Kunst zahlreiche Facetten, die eine große und multinationale Institution wie CERN (Europäische Organisation für Kernforschung) ausmachen, erforscht. Die Untersuchungen beschäftigen sich mit dem Large Hadron Collider und politischen und ökonomischen Einflüssen, mit der Teilchenbeschleunigung und bürokratischen Fragen, mit dem Big Bang und Verschwörungstheorien. Während wir CERN durchstreiften und selbst zu Detektoren wurden, drängten sich weitere Fragen in den Vordergrund: Wie lassen sich derartige Experimente und die dabei erzeugten Bilder jenseits von Bildschirmen und Visualität in unterschiedliche Medien und Realitäten, in denen wir leben, transformieren? Wie lassen sich künstlerische Strategien in Bezug auf die größte Kamera und das größte Mikroskop auf unserem Planeten entwickeln?
Die Resultate dieser Beschäftigung werden in einer Gruppenausstellung in das weisse haus präsentiert.
Mitglied, Universität für angewandte Kunst, 2016

Universität für angewandte Kunst Wien

Ab 1.10.2016 zweite Periode als Hauptmitglied des Senats der Universität für angewandte Kunst, der bis 30.9.2019 bestellt ist.
Ausstellung, Universität für angewandte Kunst, 2016

The Essence16

Jahresausstellung der Universität für angewandte Kunst Wien.
Eröffnung 30. Juni 2016, 19:00 Uhr.
Alte Post, Dominikanerbastei 11, 1010 Wien
Öffnungszeiten: 1.7. bis 15.7.2016, Mo bis Fr, jeweils 14 bis 18 Uhr und am Do 14 bis 21 Uhr, Sa und So geschlossen.
Ausstellung, Universität für angewandte Kunst, 2016

[dis]placement – Information through Sound

Citygate Shopping, Wagramer Strasse 195, 1210 Wien, 3.6. bis 13.6.2016, täglich 10:00 bis 20:00 Uhr, Sonntag geschlossen

Ausgehend vom Jahresthema der Art & Science Projektarbeit "Information through Sound" (Leitung: Univ.-Prof. Virgil Widrich) und dem Seminar "sound as source" (Univ.-Lekt. Mag.art. Karl Salzmann) wurde "Sound" bzw. "Noise" als Mittel zur Analyse und Untersuchung, von den Studierenden der Abteilung Art & Science, Industrial Design sowie GaststudentInnen der Akademie der Bildenden Künste, gewählt.
Das Trägermedium Klang bzw. Schall beinhaltet neben seinen physikalischen Eigenschaften (u. a. Lautstärke, Wellenlänge bzw. Tonhöhe) weitaus mehr Informationen, die, abhängig von Gehörtem oder den Hörenden, sowohl kulturelle, soziale als auch politische Inhalte transportieren.
Ziel ist es, das Medium Klang nicht nur als Untersuchungsgegenstand zu erkunden, sondern dieses auch als Werkzeug einzusetzen, um dadurch in einer Vielzahl an Feldern, unter anderem Bereiche von Architektur, Geologie, Akustik, Psychologie, Physik, Chemie, Stadtforschung, Anthropologie, Philosophie, Queer Studies, Soziologie und Ästhetik,  zu forschen.
Der Begriff und Arbeitstitel "[dis]placement" dient für die Ausstellung, hinsichtlich mehrerer Themen, als Ausgangspunkt. Zum einen in Bezug auf den Ausstellungsort selbst – eine Shopping Mall – ein Ort, der für Kunst, Forschung und Wissenschaft selten als Präsentations- und Forschungsraum gewählt wird, zum anderen auf die Arbeiten der Studierenden, die für Ihre Werke das Mittel der räumlichen Verschiebung anwenden, um so die ursprünglichen, als auch die künstlich erzeugten, Kontexte in denen sie ihre Arbeiten ansiedeln, zu analysieren.
Inwiefern verändert sich die Wahrnehmung, wenn Klang/Sound, herausgerissen aus dessen ursprünglichem Kontext, inmitten einer neuen akustischen Umgebung, eingesetzt wird? Welche sozialen und kulturellen Bedeutungsebenen generieren sich dadurch und wie lässt sich dies künstlerisch und wissenschaftlich dokumentieren und erfassen?
Der Ausstellungsraum, der sich inmitten der Citygate Shoppingmall befindet, wird für vier Wochen zum Lehr-, Praxis- und Laborraum umgewidmet, um sich so, anhand von praktischen Übungen, Workshops und theoretischem Diskurs, der Fertigstellung der Arbeiten anzunähern und diese abschließend in Form einer Ausstellung zu präsentieren. Download Folder.

Mitglied, Universität für angewandte Kunst, 2015

Universität für angewandte Kunst Wien

Zweite Periode als Vorstand des Instituts für Bildende und Mediale Kunst an der Universität für angewandte Kunst Wien bis 31.10.2017. Stellvertreterin ist Ruth Schnell.
Ausstellung, Universität für angewandte Kunst, 2015

The Essence15

Jahresausstellung der Universität für angewandte Kunst Wien
Künstlerhaus, Karlsplatz 5, 1010 Wien
Ausstellungsdauer: 26. Juni 2015 bis 12. Juli 2015
Öffnungszeiten: Täglich außer Mo 10:00 bis 18:00; Do 10:00 bis 21:00.
Forschung, Universität für angewandte Kunst, 2016

Apertus AXIOM: die erste quelloffene professionelle Filmkamera

Das von der EU (Horizon 2020) geförderte Projekt AXIOM entwickelt die erste open source Filmkamera. Das Projekt wird von der Universität für angewandte Kunst koordiniert und ist Art & Science zugeordnet. Das Projektkonsortium besteht neben der Angewandten aus der Apertus Association (Österreich), antmicro (Polen), af inventions (Deutschland) und Denz (Deutschland). 

Vortrag, Universität für angewandte Kunst, 2014
Podiumsdiskussion "Expect the Unexpected" mit Gerald Bast, Renée Schröder, Alan Scott, Nora Sternfeld, Peter Weibel, Virgil Widrich. Moderation: Renata Schmidtkunz.
AIL Angewandte Innovation Lab, Franz Josefs Kai 3, 1010 Wien, 3.10.2014, 13 Uhr.
Forschung, Universität für angewandte Kunst, 2018

Die Zukunft der Leitwarte

Die Abteilung Art & Science an der Universität für angewandte Kunst führt das Projekt "Die Zukunft der Leitwarte" durch. Ziel dieses Forschungsprojekts ist es, den gegenwärtigen Zustand von Leitwarten zu hinterfragen und neue Konzepte und Designs zu entwickeln, wie diese in Zukunft aussehen können. Das Forschungsfeld beinhaltet Geschichte, Film, Architektur, Mensch-Maschine-Interaktion, Software, GUI-Entwicklung und die Politk des Interface-Designs.
Ausstellung, Universität für angewandte Kunst, 2014

The Essence14

Jahresausstellung der Universität für angewandte Kunst Wien
Künstlerhaus, Karlsplatz 5, 1010 Wien
Ausstellungsdauer: 26. Juni 2014 bis 13. Juli 2014
Öffnungszeiten: Täglich außer Mo 10:00 bis 18:00; Do 10:00 bis 21:00.
Ausstellung, Universität für angewandte Kunst, 2014

Biosphere n+1

Models and Realities: Versions of Sustainability
Ausstellung und transdisziplinäres Stück in 3 Akten
Universität für Bodenkultur Wien (BOKU), Aula Franz Schwackhöfer Haus, Peter-Jordan-Straße 82, 1190 Wien

Die Vision einer nachhaltigen Zukunft unseres Planeten veranlasst zahlreiche wissenschaftliche Disziplinen sich für deren Realisierung einzusetzen. Bei Biosphäre 2 handelte es sich um eine großmaßstäbliche Modellwelt mit dem Ziel, Wechselwirkungen zwischen Menschen, Landwirtschaft und Technologie zu studieren. Dieses ökologische Experiment wurde in den 1990er Jahren in der Wüste von Arizona durchgeführt und trachtete nach der Errichtung eines weitgehend in sich geschlossenen Systems, welches wichtige Faktoren des Ökosystems Erde abbilden sollte. Im Vergleich, aber nicht unbedingt im Gegensatz, zu den ausgefeilten Computermodellen, welche gegenwärtig verwendet werden, um reale Systeme zu simulieren und zu kontrollieren, und die sich um die Implementierung von Nachhaltigkeit bemühen, kann das Projekt von Biosphäre 2 als ein Modell für eine experimentelle und performative Lebensart gelesen werden, welches davon träumt traditionelle Narrative über "die Natur" oder "das Soziale"  neu zu formulieren.
Die Kooperation zwischen Studierenden des Masterstudiums Art & Science und dem "Doktoratskolleg Nachhaltige Entwicklung" nützt Biosphäre 2 als Ausgangspunkt für die Entwicklung eines transdisziplinären Stückes in drei Akten, welches "biosphärische" Versionen von Nachhaltigkeit inszeniert.
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Mitglied, Universität für angewandte Kunst, 2014

Universität für angewandte Kunst Wien

Am 12.6.2014 Aufnahme als Hauptmitglied in den Senat der Universität für angewandte Kunst, der bis 30.9.2016 bestellt ist.
Mitglied, Universität für angewandte Kunst, 2013

Universität für angewandte Kunst Wien

Am 26.11.2013 Wahl zum Vorstand des Instituts für Bildende und Mediale Kunst an der Universität für angewandte Kunst Wien. Stellvertreterin ist Ruth Schnell.
Ausstellung, Universität für angewandte Kunst, 2013

Crucial Experiments

Eine Ausstellung der Universität für angewandte Kunst Wien im Rahmen der Vienna Art Week 2013
19. bis 22. November 2013, MuseumsQuartier/Ovalhalle, Museumsplatz 1, 1070 Wien

Das Ausstellungsprojekt zielt auf die Reinszenierung naturwissenschaftlicher Experimente ab, welche als entscheidend für die weitere Entwicklung angesehen werden. Was ist ein experimentum crucis oder crucial experiment? Man könnte sagen, es handle sich um ein Experiment an einem Wendepunkt, welches eine Entscheidung herbeiführt, wie fortzufahren sei. Man denke zum Beispiel an Einsteins Relativitätstheorie: seine berühmten "Gedankenexperimente" waren elegant, aber wie konnten sie ihren Bezug zur Realität beweisen? Oder man denke an Newtons Prismen-Experimente zur Lichtbrechung, um die Zusammensetzung des Lichts zu zeigen. Heutzutage könnte ein solches Schlüsselexperiment zum Beispiel die "De-Broglie-Bohm Trajektorien für ununterscheidbare Teilchen" austesten, um den Welle-Teilchen-Dualismus neu zu überdenken. Es gibt Schlüsselexperimente, die als erfolgreich gelten, und andere, die vollkommen gescheitert sind: man vergleiche dazu den Beitrag im Journal of the American Society for Psychical Research von 1907, in welchem ein Mediziner zu dem Schluss kommt, dass die Substanz der Seele 21 Gramm wiegen müsse. Und schließlich gab es höchst umstrittene Experimente, die von der wissenschaftlichen Agenda getilgt wurden, als ob deren AutorInnen behauptet hätten, Gold aus Sand gewinnen zu können: dennoch mag es sich vielleicht immer noch lohnen, die Frage zu verfolgen, ob ein chemischer Transfer von Wissen möglich ist oder ob die Kalte Fusion unser Energieproblem lösen könnte.

Die Ausstellung versammelt Fallbeispiele von Schlüsselexperimenten, die Studierende des Masterstudiums Art & Science im Zuge ihrer Untersuchungen zum Thema experimentum crucis in den Wissenschaften ausgearbeitet haben. Der methodische Rahmen der "Reinszenierung" erlaubt die Verfolgung von historischen oder gegenwärtigen, realistischen oder fiktionalen, misstrauischen oder obsessiven Herangehensweisen, um den Aufbau von Experimenten unter Einbeziehung von verschiedenen künstlerischen Medien und Forschungsstrategien zu ergründen. Die Ergebnisse dieser künstlerischen Forschung vermitteln einen Eindruck von den unsauberen Schnittstellen und dem komplexen Verhältnis zwischen Theorie und Praxis, Modellen und Beobachtungen sowie Vorhersagen und Wunschvorstellungen.

Die Auswahl der Fallstudien wurde in Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen KooperationspartnerInnen von verschiedenen Universitätsinstituten in Wien erarbeitet. Die Studierenden von Art & Science haben sich bereits zuvor regelmäßig an den kooperierenden Instituten aufgehalten, um vor Ort eigene künstlerische Projekte mit aktuellen Fragestellungen in der Forschung in Beziehung zu bringen. Auf diese Vernetzung aufbauend sind die Gruppenarbeiten der Studierenden in einem interdisziplinären Austauschprozess zu Experimenten mit den jeweiligen Partnerinstituten weiterentwickelt worden. Die auf diese Weise reinszenierten Experimente sowie sich daraus eröffnende Fragestellungen werden im Rahmen der Vienna Art Week 2013 einer breiteren Öffentlichkeit präsentiert.
Ausstellung, Universität für angewandte Kunst, 2013

The Essence13

Jahresausstellung der Universität für angewandte Kunst Wien
Künstlerhaus, Karlsplatz 5, 1010 Wien
Ausstellungsdauer: 26. Juni 2013 bis 14. Juli 2013
Öffnungszeiten: Täglich außer Mo 10:00 bis 18:00; Do 10:00 bis 21:00.
Ausstellung, Universität für angewandte Kunst, 2013

14/16, on-site research

micro-exhibits at six places
In order to investigate the relationships between different artistic and scientific representational cultures, students of the master degree programme "Art & Science" left the studio at the University of Applied Arts Vienna and dispersed to several scientific partner institutions. They entered worlds with different questions and found open-minded researchers and scientists to carefully observe. Being not invisible themselves, the observers unwittingly left marks in their field of observation and quickly became study subjects as well. To reflect on this process of ‘observed investigation’ 16 students implemented 14 small site-specific works at the partner institutes creating a larger network of ‘micro exhibits’. A bus tour circumscribing the new found interlacing relations and now much extended lab space of the students concludes this winter semester’s journey: the search for correlations between art and science went beyond distanced observation and started to inspire relationships between different types of researchers.
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All places with exhibits:
Department of Limnology, Althanstraße 14, 1090 Vienna
Research Institute of Wildlife Ecology, Savoyenstraße 1, 1160 Vienna
Institute of Science and Technology Austria, Am Campus 1, 3400 Klosterneuburg
Department of Diagnostic Radiology, Währinger Gürtel 18-20, 1090 Vienna
Kea Lab, Haidlhof 204, 2540 Großau/Bad Vöslau
Art & Science Studio, Vordere Zollamtsstraße 3, 1030 Vienna
Vortrag, Universität für angewandte Kunst, 2012

Universität für angewandte Kunst Wien

Die Röntgenstrahlen und das Kino
Vortrag anlässlich "175 Jahre Gesellschaft der Ärzte in Wien", Billrothhaus, Frankgasse 8, 1090 Wien, 19.12.2012, 19:00 Uhr.
Filmeinsatz, Vortrag, Universität für angewandte Kunst, 2012

tx-transform

Vortrag über "tx-transform" am Institute of Science and Technology Austria (IST Austria), Am Campus 1, 3400 Klosterneuburg, 3.12.2012, 17:00 Uhr.
Ausstellung, Universität für angewandte Kunst, 2012

The Essence12

Jahresausstellung der Universität für angewandte Kunst Wien
Künstlerhaus, Karlsplatz 5, 1010 Wien
Ausstellungsdauer: 27. Juni 2012 bis 15. Juli 2012
Öffnungszeiten: Mo bis Mi, Fr bis So: 10:00 bis 18:00, Do 10:00 bis 21:00.

The title Here and There refers to an on-going research and investigation project of the students of the Art & Science master  programme. At the beginning of the summer semester, the programme entered into a cooperation phase with several scientific institutions in Austria, and students began to perform ethnographic research, in various scientific fields of their choosing. Through means of participatory observation, it was (and is) an attempt to deepen their understandings of research practices and scientific lifestyles.
Here and there also relates to an oscillating emotional and intellectual (and epistemological) moving between world-views, disciplines, practices, rituals, languages and theories. This travelling between art studio and scientific lab, artist and researcher, attempts to give the students the opportunity to track down a matter of concern and to develop a research question, with the potential to be elaborated into a master thesis. The work on display mirrors some of the experiences and reflexions of the participants in these cooperations.
Forschung, Universität für angewandte Kunst, 2016

Flüssige Dinge/Liquid Things

Materialien waren immer schon Träger von Nachrichten. In unserer heutigen Situation bekommen sie allerdings eine neue Relevanz aufgrund der wachsenden Informationsströme, die unsere Gesellschaften kontinuierlich formen. Infolgedessen arbeiten viele wissenschaftliche Felder gleichzeitig daran, die Möglichkeiten der Materie zur Handhabung dieser Ströme zu erweitern. Auf dem Weg zur Realisierung von Konzepten wie "programmable matter" und "adaptive architecture" entstehen Forschungsgruppen zu "mediated matter", transitiven Materialien und Metamaterialien. Diese noch jungen Bereiche durchzieht ein mechanistisches Denken, das vielversprechende Aspekte neuer, aktiver und formwandlerischer Materialien jedoch unbeachtet lässt.
Unter Berücksichtigung von Gaston Bachelards poetischen Essays über den Einfluss von Materie auf die Imagination und vor dem Hintergrund einer seit Ovids "Metamorphosen" andauernden zweitausendjährigen Aufladung unserer Kultur mit Ideen der Gestaltwandlung soll eine praktische und kritische Annäherung an die Entwicklungen in den konvergierenden Bereichen von Physik, Chemie, Computer- und Materialwissenschaften stattfinden, um Fragen wie nach der psychischen Resonanz aktiv werdender Materialien oder nach ihrem Potenzial zur Neuverhandlung unserer dinglichen Wirklichkeit entgegenzutreten.
Beide relevanten Bezugssysteme, nämlich wissenschaftliche Entwicklungen und die Imagination, die sich mit Transformationen von Materie beschäftigt, werden zusammengeführt, um mittels neuer Ansätze, Konzepte und konkreter Aktionen bestehende künstlerische Perspektiven zu erweitern.
Das Projekt Liquid Things widmet sich der künstlerischen Grundlagenforschung und ist in drei Blöcke gegliedert: Material/Technologie, Theorie/Reflexion und Kunst/Prozess, mit jeweils mehreren internationalen Einladungen zu konzentrierten, zeitlich beschränkten Kooperationen mit individuellen Abschlusspräsentationen. Das erste Modul konzentriert sich auf Experimente mit neuartigen Materialien; das zweite vertieft den Kontext und bestimmt den theoretischen Rahmen unserer Recherchen; das dritte beinhaltet die Herstellung von künstlerischen Prototypen. Die wichtigsten Ergebnisse werden präsentiert in: zwei Workshops über den künstlerischen Umgang mit aktiven Materialien, einem Symposium, welches das theoretische und praktische Feld des Projekts in Hinsicht auf art-based research reflekiert, einer Ausstellung, die die Prototypen zur Diskussion stellt und einer abschließenden Buchpublikation, die die Prozesse, Kollaborationen, Aktivitäten und Resultate des Projekts zusammenfasst. Die drei Blöcke greifen stark ineinander und ermöglichen es, einen kritischen und gleichzeitig wohlwollenden neuen Umgang, eine vertiefende Kollaboration, mit dem Material, zu entwickeln.
Roman Kirschner
Vortrag, Universität für angewandte Kunst, 2011

Universität für angewandte Kunst Wien

Vienna according to checkpointmedia – Mediale Stadtführung
Am 6.12.2011 führte Virgil Widrich Studierende der Architekturklasse Hani Rashid (Universität für angewandte Kunst Wien) durch die Innenstadt von Wien an zwei sehr unterschiedliche Tatorte der checkpointmedia: Im Mozarthaus Vienna (Ausstellungsarchitektur: Gustav Pichelmann) stand die Wiedererschaffung einer historischen Persönlichkeit durch Neue Medien in einem denkmalgeschützen Umfeld im Vordergrund.

Ein ganz anderer Ansatz wurde beim Besucherzentrum Parlament verfolgt:  Hier entstand unter der Federführung der Architekten Geiswinkler & Geiswinkler ein Neubau unter dem historischen Altbau, in welchem mithilfe der Medien Geschichte und Funktionsweise der Demokratie in Österreich vermittelt wird. Ein Vortrag von Agnes Hannes über Ausstellungsgestaltung beendete die Exkursion in den Räumen der checkpointmedia.
Jury, Universität für angewandte Kunst, 2011

Universität für angewandte Kunst Wien

Mitglied der Jury bei dem Projekt "Film: der verfilmte Witz" der Klasse Grafik Design (Oliver Kartak) an der Universität für angewandte Kunst Wien.
Ausstellung, Universität für angewandte Kunst, 2011

Things that talk

Schaustücke aus dem Archiv der Freunde des Naturalienkabinetts
Eine Kooperation der Universität für angewandte Kunst/Art & Science und des Naturhistorischen Museums Wien anlässlich der Vienna Art Week 2011. Naturhistorisches Museum, Burgring 7/Stiegenaufgang, 1010 Wien

Wie nehmen wir Bezug auf Dinge und wie kommunizieren Dinge umgekehrt mit uns und untereinander? Im Naturhistorischen Museum Wien drängt sich diese Frage auf, da sich eine überwältigende Vielfalt von Dingen versammelt findet. Diverse Gegenstände werden in den Schauräumen präsentiert, sind in Archivräumen verborgen, in die Infrastruktur integriert oder existieren in einem Raum dazwischen. Die Dinge sind wie wir in das Bezugssystems des Museums eingebunden und darin Akteure.
Die Ausstellung Things that talk will die hybride Entität von Dingen als Akteure untersuchen und ihr Verhältnis mit uns und unter sich weiter ermitteln. Die Studierenden treten dafür mit Gegenständen im Gebäude des Naturhistorischen Museums in Beziehung und stellen Nachforschungen zu Geschichte, Platzierung, Qualitäten und zu verbundenen gegenwärtigen Fragestellungen an. Aus dieser Auseinandersetzung mit den Dingen resultieren die gezeigten Arbeiten, die unscheinbare Einzelheiten in den Vordergrund rücken und eine Perspektive der Dinge artikulieren wollen.
Ausstellung, Universität für angewandte Kunst, 2011

The Essence11

Jahresausstellung der Universität für angewandte Kunst Wien.
MAK – Museum für angewandte Kunst Wien, Weiskirchnerstraße 3, 1010 Wien
Ausstellungsdauer: 28. Juni bis 17. Juli 2011
Öffnungszeiten: Di 10 bis 24 Uhr, Mi bis Do 10 bis 18 Uhr
Ausstellung, Universität für angewandte Kunst, 2011

Parameter{world} – parameters for every or no thing

Ausstellung an der Universität für angewandte Kunst
Am 29.3.2011 findet die Vernissage zur Ausstellung "parameter{world} – parameters for every or no thing" statt. StudentInnen des Master-Lehrgangs "Art & Science Visualization“ an der Universität für angewandte Kunst Wien (künstlerische Leitung Virgil Widrich) zeigen ihre Projekte.
Ausstellungsdauer: 30.3. bis 1.4.2011. Ort: Vordere Zollamtsstr. 3, 1030 Wien, Öffnungszeiten: 10 bis 18 Uhr.
Flyer download.
Vortrag, Universität für angewandte Kunst, 2010

Universität für angewandte Kunst Wien

vor – BILD – end
Visualisierungen in Wissenschaft und Kunst
Die visuelle Wahrnehmung ist für Menschen ein Schlüsselprozess, demzufolge spielen Bilder sowohl in der Wissenschaft als auch in der Kunst eine wichtige Rolle.
In der Wissenschaft sind Bilder primäre Daten oder dienen als Visualisierungen dazu, Daten verständlich zu machen. Demnach stehen Bilder in der Forschung an Anfang und Ende eines Erkenntnisprozesses. Bilder als Kunstwerk können auch als Endpunkt künstlerischen Schaffens verstanden werden, dienen aber genauso als Inspiration zu Beginn eines Schaffensprozesses.
Präsentation im Planetarium Wien

Am 24.11.2010 präsentiert dialog<>gentechnik in Kooperation mit pooool die Veranstaltung "vor - BILD - end" im Wiener Planetarium: Visualisierungen in Wissenschaft und Kunst

Moderation: Leo Andreas Findeisen
Virgil Widrich, Regisseur
Tanja Gesell, Wissenschaftlerin
Musikalische Zusammenfassung von Dominik Nostitz
Videoperformance von Jan Lauth, Simone Carneiro und Peter Koger
kommentiert von Renée Schröder
Audioperformance: Peter Szely


Universität für angewandte Kunst, 2010

Universität für angewandte Kunst Wien

Virgil Widrich legt planmässig am 30.9.2010 die Leitung der Klasse "Digitale Kunst" zurück und widmet sich nunmehr vollständig dem neuen Masterlehrgang "Art & Science". Nachfolgerin wird Ruth Schnell.
Ausstellung, Universität für angewandte Kunst, 2010

The Essence10 – Hyperaktive Prototypen

Jahresausstellung der Universität für angewandte Kunst Wien
Künstlerhaus, Karlsplatz 5, 1010 Wien
Ausstellungsdauer: 24. Juni 2010 bis 18. Juli 2010
Öffnungszeiten: Mo bis So 10:00 bis 18:00, Do 10:00 bis 21:00.

Hyperaktive Prototypen
Im Rahmen der Jahresausstellung der Angewandten "The Essence10" präsentiert die Abteilung Digitale Kunst unter dem Titel "Hyperaktive Prototypen" 15 Arbeiten von AbsolventInnen der Digitalen Kunst im Wiener Künstlerhaus vom 24. Juni  bis 18. Juli 2010.
Das Spektrum der ausgewählten Werke umfasst interaktive und netzbasierte Installationen, algorithmisch gestaltete Skulpturen, sensorgesteuerte Objekte, reaktive Klangskulpturen, Klang-Environments und mobile Klanginstallationen.
Die Arbeiten sind Prototypen unterschiedlicher künstlerischer Herangehensweisen und medienästhetischer Umsetzungen. Sie sind Ergebnisse künstlerisch experimenteller Auseinandersetzung mit  algorithmisch bestimmter, prozessorientierter, spatialer Medialität.
Der vorliegende Katalog dokumentiert in komprimierter Form die einzelnen Projekte, die im Studienjahr 2009/10 an der Abteilung Digitale Kunst als Diplomarbeiten eingereicht wurden. (Diplombetreuung: Architekt DI Nicolaj Kirisits, a.o. Univ.-Prof. Mag. art. Ruth Schnell und Univ.-Prof. Virgil Widrich.)

Wien, Juni 2010
Univ.-Prof. Virgil Widrich

Download Katalog
Universität für angewandte Kunst, 2009

Universität für angewandte Kunst Wien

Virgil Widrich wird mit der künstlerischen Leitung des neuen Masterlehrgangs "Art & Science Visualization" an der Universität für angewandte Kunst betraut.
Ausstellung, Universität für angewandte Kunst, 2009

The Essence09 – Digital Traces

Jahresausstellung der Universität für angewandte Kunst Wien.
Vordere Zollamtstraße 3, Raum EG11, A-1030 Wien, Ausstellungsdauer: 26.06.09 bis15.07.09, Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 11:00 bis 18:00 Uhr.

Digital Traces
Im Rahmen der Jahresausstellung der Angewandten "Essence09" präsentiert die Abteilung Digitale Kunst Diplomarbeiten des Sommersemesters 2009.
Die 10 ausgewählten Arbeiten sind Prototypen unterschiedlicher künstlerischer Herangehensweisen und medienästhetischer Umsetzung und damit gleichzeitig Beispiele für die Diversität des Produktions- und Forschungsfeldes der digitalen Kunst, wie sie an der Universität für angewandte Kunst entwickelt und gelehrt wird.
Das Spektrum der hier gezeigten Arbeiten umfasst interaktive Installationen und Videoskulpturen, GAMEArt, Internet- und Webcamprojekte und kinetische Objekte.
Sie sind Ergebnisse der künstlerischen Auseinandersetzung mit den Auswirkungen informationstechnologisch bedingter Veränderungen auf unsere Wahrnehmung und unser Wirklichkeitsverständnis im Zeichen des digitalen Codes.

Wien, Juni 2009
Univ.-Prof. Virgil Widrich, Mag. art. Ruth Schnell

Download Katalog
Ausstellung, Universität für angewandte Kunst, 2009

Alias in Wonderland

Ausstellung der Abteilung Digitale Kunst/Universität für angewandte Kunst Wien,
25. Juni bis 12. Juli 2009, Freiraum/quartier21, Museumsplatz 1, 1070 Wien

Text zur Ausstellung von Univ.-Prof. Virgil Widrich und Dipl. Ing. Arch. Nicolaj Kirisits:
Die Konstruktion der Wirklichkeit erfolgt über Verweise und Abbilder. Im digitalen Zeitalter ist die Anzahl der Abbilder exponentiell gewachsen. Im Computer nennt man einen Verweis "Alias". Das Alias wurde erfunden, um Speicherplatz effizienter nutzen zu können. Das Alias ist in seiner Größe eingeschränkt, erzeugt jedoch bereits eine Idee des Originals, auf das es verweist. Das Alias im Computer ist ein Hinweisschild auf eine größere Datei und Referenz auf das anderswo Vorhandene. Ein Alias ist auch eine Art "Schlüssel", ein "rabbit hole" zur Erinnerung. 
In der Ökonomie der Aufmerksamkeit kann das Alias auch als Währung begriffen werden. Je häufiger eine Wissenschaftlerin/ein Wissenschaftler zitiert, eine Künstlerin/ein Künstler rezipiert oder ein Star kommentiert wird, desto höher der gesellschaftliche und monetäre Wert. Gleichzeitig stellt das Alias auch eine Reduktion des Originals dar, wobei sich Bilder besser reduzieren lassen als künstlerische Formate wie Theater, Performance oder interaktive Kunst. Künstlerische Formate, die die Reduktion nicht als Qualität nutzen können, sind im Verlorenen. Im Gegensatz dazu kommen banale Interventionen, deren reduzierte Abbilder Aufmerksamkeit erregen und sich als Alias leicht digital verbreiten lassen, zu ungeahntem Erfolg. 
Wie alles, entsteht auch die Kunst im Kopf der Rezipientin/des Rezipienten. Selbst das Original ist somit als Verweis auf diesen eigentlichen Ort, an dem Wirklichkeit entsteht, zu verstehen.
Das Konzept der Ausstellung "Alias in Wonderland" ermöglicht es, die Vielfältigkeit der Klasse "Digitale Kunst" und deren Arbeiten in einer Ausstellung gleichzeitig und kompakt zu repräsentieren. Für jedes "Original" wurde ein Alias geschaffen, wobei gelegentlich auch das Alias selbst das Original sein kann. Das vorgegebene Format für diese Ausstellung ist ein Bereich von 30 mal 30 mal 30cm und befindet sich auf einem fahrbaren Sockel. Jedes Alias kann von BesucherInnen im Wonderland verschoben werden. Zwei Andockstationen lösen dem Werk zugeordnete und weiterführende Informationen und Medieninhalte aus. Die Originale befinden sich anderswo.

Publikation, Universität für angewandte Kunst, 2009

Katalog "Alias in Wonderland"

Ausstellung der Abteilung Digitale Kunst/Universität für angewandte Kunst Wien,
25. Juni bis 12. Juli 2009, Freiraum/quartier21, Museumsplatz 1, 1070 Wien

Text zur Ausstellung von Univ.-Prof. Virgil Widrich und Dipl. Ing. Arch. Nicolaj Kirisits:
Die Konstruktion der Wirklichkeit erfolgt über Verweise und Abbilder. Im digitalen Zeitalter ist die Anzahl der Abbilder exponentiell gewachsen. Im Computer nennt man einen Verweis "Alias". Das Alias wurde erfunden, um Speicherplatz effizienter nutzen zu können. Das Alias ist in seiner Größe eingeschränkt, erzeugt jedoch bereits eine Idee des Originals, auf das es verweist. Das Alias im Computer ist ein Hinweisschild auf eine größere Datei und Referenz auf das anderswo Vorhandene. Ein Alias ist auch eine Art "Schlüssel", ein "rabbit hole" zur Erinnerung. 
In der Ökonomie der Aufmerksamkeit kann das Alias auch als Währung begriffen werden. Je häufiger eine Wissenschaftlerin/ein Wissenschaftler zitiert, eine Künstlerin/ein Künstler rezipiert oder ein Star kommentiert wird, desto höher der gesellschaftliche und monetäre Wert. Gleichzeitig stellt das Alias auch eine Reduktion des Originals dar, wobei sich Bilder besser reduzieren lassen als künstlerische Formate wie Theater, Performance oder interaktive Kunst. Künstlerische Formate, die die Reduktion nicht als Qualität nutzen können, sind im Verlorenen. Im Gegensatz dazu kommen banale Interventionen, deren reduzierte Abbilder Aufmerksamkeit erregen und sich als Alias leicht digital verbreiten lassen, zu ungeahntem Erfolg. 
Wie alles, entsteht auch die Kunst im Kopf der Rezipientin/des Rezipienten. Selbst das Original ist somit als Verweis auf diesen eigentlichen Ort, an dem Wirklichkeit entsteht, zu verstehen.
Das Konzept der Ausstellung "Alias in Wonderland" ermöglicht es, die Vielfältigkeit der Klasse "Digitale Kunst" und deren Arbeiten in einer Ausstellung gleichzeitig und kompakt zu repräsentieren. Für jedes "Original" wurde ein Alias geschaffen, wobei gelegentlich auch das Alias selbst das Original sein kann. Das vorgegebene Format für diese Ausstellung ist ein Bereich von 30 mal 30 mal 30cm und befindet sich auf einem fahrbaren Sockel. Jedes Alias kann von BesucherInnen im Wonderland verschoben werden. Zwei Andockstationen lösen dem Werk zugeordnete und weiterführende Informationen und Medieninhalte aus. Die Originale befinden sich anderswo.

Ausstellung, Universität für angewandte Kunst, 2008

The Essence08 – Digitale Kunst

Jahresausstellung der Universität für angewandte Kunst Wien. MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst Wien, Weiskirchnerstraße 3, 1010 Wien, Ausstellungsdauer: 27. Juni bis 13. Juli 2008, Öffnungszeiten: täglich 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr, Dienstag 10:00 Uhr bis 24:00 Uhr, Montag geschlossen.

Statt einer Überschrift
Kein Motto ist umfassend genug für die Arbeiten der "Digitalen Kunst", die ich für die THE ESSENCE 08  auswählen durfte:
Welche Überschrift könnte gleichzeitig von der Entschleu­nigung alter Videospiele (Matthias Kassmannhuber: Mode x) und von der Neuerfindung der Erfindung des bewegten Bildes erzählen (Ile Cvetkoski: MOBIPRAXINOSCOPE)?
In welche Schublade passen Stephan Wiesinger, der uns in Analog vs. Digital Bildpunkte neu zusammensetzen lässt, Friedrich Zorn, der in walking zeigt, was ein Blinder in Wien nicht sehen kann, sowie Peter Tilg und Nicholas Wormus, die mit ihrer Arbeit BREAKING NEWS endlich den Beweis erbringen, dass im Fernsehen nichts läuft?
Den Angstfaktor an den Börsen visualisiert Nina Kataeva mit Airbags (C[R]ASH). Akustisch verwandt sind Florian  Waldners Hochton-Lautsprecher, die hörbare Wellen  schlagend von der Decke schwingen und Nina Tommasis tonerzeugende Pflanzen ihrer biogenen Instrumentierung.
Ruth Brozek löst in SWAPPING PLACES Geschlechtsum­wandlungen durch Asynchronität aus. Bei Günter Seyfrieds Mutants from Innerspace werden Bilddaten als genetischer Code in Lebewesen abgespeichert, um dort durch Umwelt­einflüsse zu neuen Bildern zu mutieren.
Sophie Wagner vermisst eine unbewohnte Insel mittels GPS und komponiert Bilder und Töne entlang ihrer medialen Grenzen (Brzina hodanja).
Der selben Insel nähert sich Gottfried Haider von oben und lässt diese von einem Ballon abscannen (Nebelmeer über Plocica). Und wie um die Vielfalt und Offenheit der 13 gezeigten Werke abzuschließen, entschwebt Jan Perschy mit seinem Modell eines Systems zur Erstellung eines  Modells des Kosmos in den Kosmos.
Univ.-Prof. Virgil Widrich, Juni 2008

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Universität für angewandte Kunst, 2007

Universität für angewandte Kunst Wien

Ab Herbst 2007 ist Virgil Widrich Universitätsprofessor für digitale Kunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien.
Vortrag, Universität für angewandte Kunst, 1999

Universität für angewandte Kunst Wien

Vortrag "Der Maler und die CD-ROM". Universität für angewandte Kunst in Wien, eine Veranstaltungsreihe der Meisterklasse o.Prof. Christian Ludwig Attersee.
5.5.1999, 16:00 Uhr in der Virgil Widrich Film- und Multimediaproduktions G.m.b.H., Margaretenstraße 22, 1040 Wien